10 einfache Maßnahmen, um die Informationssicherheit im Unternehmen zu erhöhen

10 Wege, die Informationssicherheit in Unternehmen zu erhöhen

Inhaltsverzeichnis

Kurz-Überblick

Die Sicherheit sensibler Informationen ist für jedes Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Hackerangriffe, Datenlecks und Cyberbedrohungen sind heutzutage allgegenwärtig, weshalb Unternehmen die Informationssicherheit zu einer Priorität machen sollten. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen 10 einfache und effektive Wege vor, wie Ihr Unternehmen die Informationssicherheit stärken kann.

1. Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter

Es spielt keine Rolle, wie fortschrittlich und ausgeklügelt Ihre technischen Sicherheitsmaßnahmen sind, wenn Mitarbeiter nicht ausreichend geschult und sensibilisiert sind. Cyberkriminelle manipulieren Mitarbeiter gezielt durch Täuschungen und Verführung, um an sensible Informationen wie beispielsweise Passwörter zu gelangen. Aber auch unbeabsichtigte Fehler bezüglich des Datenschutzrechtes durch Mitarbeiter kann einem Unternehmen zum Verhängnis werden und sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Der erste Schritt zur Stärkung der Informationssicherheit besteht daher darin, alle Mitarbeiter über die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen zu informieren. Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen helfen den Mitarbeitern, sich der möglichen Gefahren bewusst zu werden und diese früh zu erkennen. Auch Best Practices im Umgang mit sensiblen Daten sind sehr hilfreich.

IX Schulungen

Wir sensibilisieren und schulen Ihre Mitarbeiter auf verständliche Weise in allen Bereichen der Informationssicherheit – in Präsenz oder online.

2. Stärkung der Passwortsicherheit

Passwörter sind oft die erste Verteidigungslinie gegen unbefugten Zugriff. Gängige Passwörter wie 123456 oder Passwort123 werden allerdings mit automatisierten Tools schnell von Hackern geknackt. Unternehmen sollten darauf bestehen, dass Mitarbeiter starke Passwörter verwenden, diese regelmäßig ändern und sicher aufbewahren. Die Passwort-Sicherheit kann erhöht werden durch:

3. Sicherheitsrichtlinien und Verfahren

Das Erstellen klarer Sicherheitsrichtlinien und Verfahren ist unerlässlich für Unternehmen. Diese Richtlinien sollten den Umgang mit sensiblen Informationen, den Zugriff auf Daten, das Teilen von Informationen und den Umgang mit Sicherheitsvorfällen regeln. Alle Mitarbeiter sollten diese Richtlinien kennen und befolgen.

Die Implementierung von Sicherheitsrichtlinien ist ein fortlaufender Prozess und erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen im Unternehmen sowie die Einbindung der Führungsebene. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter die Bedeutung der Richtlinien verstehen und dazu beitragen, eine sichere Unternehmensumgebung zu schaffen. Die Richtlinien sollten als Teil der Kultur durch die Mitarbeiter gelebt werden.

4. Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen

Der schnelle Wandel der Technik bringt viele Vorteile und Möglichkeiten mit sich, doch auch neue Bedrohungen ergeben sich. Eine regelmäßige Überprüfung der Sicherheitssysteme und -Maßnahmen ist wichtig, um potenzielle Schwachstellen und Sicherheitslücken aufzudecken und zu beheben.
Penetrationstests und Sicherheitsaudits können dabei helfen, Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Gleichzeitig dienen Sie als Notfallübung und bereiten das Unternehmen auf die Abläufe bei einem Ernstfall vor.

Das Erlangen einer Zertifizierung, wie z. B. der Norm ISO 27001, verdeutlicht nach außen hin die Selbstverpflichtung Ihres Unternehmens zur Informationssicherheit und dass Sie einen erhöhten Standard erfüllen. Das kann sich durchaus positiv auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Geschäftspartnerschaften auswirken.

NORM X für ISO 27001

Die ISO 27001 ist die bekannteste anerkannte Norm zum Nachweis der Informationssicherheit und gilt mittlerweile als „State of the Art“ für Unternehmen im (inter-)nationalen Kontext. 

Schützen Sie Ihre Unternehmen nachweislich mit der Zertifizierung!

5. Aktuelle Software und Patches

Ihr Unternehmen sollte sicherstellen, dass alle Software auf dem neuesten Stand ist und alle Sicherheitspatches rechtzeitig installiert werden. Veraltete Software kann ein leichtes Ziel für Angreifer sein und potenzielle Sicherheitsrisiken mit sich bringen. In den meisten Fällen können die Einstellungen so gewählt werden, dass Updates automatisch ausgeführt werden. So entsteht kein zusätzlicher Aufwand für die (IT) Mitarbeiter.

6. Beschränkung von Zugriffsrechten

Nicht alle Mitarbeiter müssen auf alle sensiblen Informationen zugreifen können. Durch die Beschränkung von Zugriffsrechten auf „need-to-know“-Basis wird das Risiko unbefugter Zugriffe erheblich reduziert. So erhalten die Mitarbeiter lediglich den Zugriff auf die relevanten Informationen, um ihre Tätigkeiten ausführen zu können. Dadurch werden Datenlecks, Datenschutzverletzungen und die Gefahr für internen Datenmissbrauch minimiert.

7. Sichere Datenspeicherung und -löschung

Die Art und Weise, wie Daten gespeichert und gelöscht werden, ist entscheidend. Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle Daten sicher verschlüsselt werden, wenn sie gespeichert sind, und dass veraltete oder nicht mehr benötigte Daten ordnungsgemäß und endgültig gelöscht werden. Ebenfalls die Wahrung der Integrität sollte sichergestellt sein – also der Schutz vor unbefugter Änderung der Daten. Die Integrität zählt gemeinsam mit der Verfügbarkeit und der Vertraulichkeit zu den drei Schutzzielen der Informationssicherheit.

8. Einsatz von Firewalls und Antiviren-Software

Firewalls und Antiviren-Software sind grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, die vor vielen Cyberbedrohungen schützen können. Es ist wichtig, dass diese Software auf allen relevanten Geräten installiert und regelmäßig aktualisiert wird (s. auch Punkt 5). Die Verwendung von Echtzeit-Schutz und Scans verhindert, dass schädliche Dateien auf das System gelangen und ausgeführt werden.
Zudem sollte die Antiviren-Software regelmäßig aktualisierte Malware-Datenbanken verwenden, um aktuelle Bedrohungen erkennen zu können. Ohne aktuelle Signaturen könnten bestimmte Malware-Typen unerkannt bleiben.

9. Sicherheit beim Umgang mit externen Geräten

Der Umgang mit externen Geräten wie USB-Sticks oder externen Festplatten sollte mit Vorsicht erfolgen. Unternehmen können Richtlinien für den sicheren Umgang mit solchen Geräten implementieren, um das Risiko von Datenverlust oder -diebstahl zu minimieren. Drei Beispielregelungen wären:

10. Regelmäßige Backups

Schließlich sollten regelmäßige Backups aller wichtigen Unternehmensdaten durchgeführt werden. Falls es zu einem Sicherheitsvorfall kommt, kann das Unternehmen auf diese Weise seine Daten wiederherstellen und den Geschäftsbetrieb schnell wieder aufnehmen. So wird die Kontinuitätsstrategie sichergestellt.

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Fazit

Die Erhöhung der Informationssicherheit in einem Unternehmen erfordert keine komplexen Maßnahmen. Durch eine Kombination aus Sensibilisierung der Mitarbeiter, klar definierten Sicherheitsrichtlinien und dem Einsatz grundlegender Sicherheitstechnologien können Unternehmen ihre Daten vor potenziellen Bedrohungen schützen. Mit der Umsetzung dieser zehn einfachen Wege kann Ihr Unternehmen die Informationssicherheit stärken und das Vertrauen der Kunden und Partner erhalten oder sogar fördern.